Wie sollten Sie einen Mikromotor gründlich überprüfen

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Um einen Mikromotor in Betrieb zu nehmen, muss man seinen Betriebszustand überprüfen. Aber wie kann mann das gründlich überprüfen? Es gibt fünf Aspekte zur Überwachung des Betriebs des Mikromotors.

1. Überwachen von Temperatur

Wenn der Mikromotor normal läuft, erwärmt er sich und steigt seine Temperatur. Wenn die Temperatur den maximalen Grenzwert überschreitet, kann eine Überhitzung und ein Durchbrennen der Wicklung als Folge sein. Sie können die folgenden Methoden verwenden, um zu ermitteln, ob der Mikromotor überhitzt ist:

1) Hand-Inspektion-Methode: Diese Inspektion muss mit einem Elektroskop durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass der Mikromotor keine Leckage aufweist. Berühren Sie das Gehäuse des Mikromotors mit dem Handrücken. Wenn Sie sich nicht heiß fühlen, bedeutet es, dass die Temperatur normal ist. Wenn das Gehäuse sehr heiß ist, dann bedeutet es, dass der Motor überhitzt ist.

2) Testmethode mit Wasser: Geben Sie zwei oder drei Tropfen Wasser auf das äußere Gehäuse des Mikromotors. Wenn kein Geräusch zu hören ist, bedeutet dies, dass der Mikromotor nicht überhitzt ist. Wenn die Wassertröpfchen schnell verdampfen, anschließend ein Piepton ertönt, bedeutet dies, dass der Motor überhitzt ist.

2. Überwachen von Stromversorgung

Eine zu hohe oder zu niedrige dreiphasige Stromversorgung und eine unsymmetrische Spannungsverteilung haben negative Auswirkungen auf den Betrieb des Mikromotors. Allgemeine Mikromotoren können innerhalb von ±7 % der Nennspannung normal betrieben werden. Mögliche Probleme sind:

1) Die Differenz zwischen der Dreiphasenspannungen ist zu groß (mehr als 5%), was zu einer Unsymmetrie des Drehstroms führt.

2) Im Stromkreis sind Kurzschlüsse, Erdung, schlechter Kontakt und andere Fehler vorhanden, die ebenfalls zu einer unsymmetrischen Dreiphasenspannung führen.

3) Ein dreiphasiger Mikromotor im einphasigen Zustand verursacht eine große Unsymmetrie der Dreiphasenspannung. Dies ist eine häufige Ursache für das Durchbrennen von Wicklungen des Mikromotors und sollte überwacht werden.

3. Überwachen von Betriebsstrom

Wenn der Betriebsstrom des Mikromotors steigt, erhöht sich auch seine Temperatur. Sein Betriebsstrom sollte im Normalbetrieb den Nennwert nicht überschreiten.

1) Bei der Überwachung, ob der Betriebsstrom steigt, sollte auch die Symmetrie des Drehstroms überwacht werden.

2) Die Unsymmetrie des Stroms jeder Phase sollte im Normalbetrieb 10 % nicht überschreiten.

3) Wenn der Unterschied sehr groß ist, kann die Statorwicklung einen Kurzschluss, einen Phasenausfall, eine Verpolung oder einen anderen einphasigen Betrieb des Mikromotors verursachen.

4. Überwachen von Lagern 

Die Temperatur des Lagers darf während des Betriebs des Mikromotors den zulässigen Wert nicht überschreiten, und dabei darf kein Ölaustritt am Rand des Lagerdeckels auftreten, da dies die Überhitzung des Mikromotorlagers verursacht. Wenn sich der Zustand des Kugellagers verschlechtert, werden der Lagerdeckel und die Lagerwelle abgerieben, wird das Schmieröl zu viel oder zu wenig, ist der Antriebsriemen zu straff, oder werden die Welle des Mikromotors und die Achse der angetriebenen Maschine eine große Anzahl von Rundlauffehlern.

5. Überwachen von Vibrationen, Geräuschen und Gerüchen

Bei normalem Betrieb des Mikromotors sollten keine ungewöhnlichen Vibrationen, Geräusche und Gerüche auftreten. Bei größeren Mikromotoren ist auch ein gleichmäßiger Piepton zu hören und der Ventilator pfeift. Elektrische Störungen können auch Vibrationen und ungewöhnliche Geräusche im Mikromotor verursachen.

1) Der Strom ist zu stark und der Drehstrom ist deutlich unsymmetrisch.

2) Der Rotor hat Stabbrüche und der Betriebsstrom ist instabil. Der Rotor gibt einen hohen und tiefen Piepton aus und der Körper vibriert.

3) Wenn die Temperatur der Wicklung des Mikromotors zu hoch ist, wird der Mikromotor einen starken Lackiergeruch oder den Geruch von brennenden Isoliermaterialien ausgeben. In schweren Fällen wird Rauch entwickelt.

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